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Nagler Apfelsaft Jahrgang 2017

Ende März und überall sieht man noch winterliche Landschaften, was an sich noch keine besorgniserregende Tatsache ist. Das vergangene Jahr hatte da schon mehr Anlass zur Sorge gegeben. Grundsätzlich passiert wohl alles früher: der Austrieb im Frühjahr, das Reifen im Sommer. Das war auch das Problem 2017. Durch den plötzlichen Kälteeinbruch erfroren viele Blüten, die eigentlich um diese Jahreszeit noch gar nicht hätten da sein sollen. Die warmen Wochen im März und Anfang April ließen die Bäume zu früh austreiben. So dass wir in Folge bei vielen Streuobstsorten einen Totalausfall hatten. Wir waren gezwungen auf Apfelsorten auszuweichen, die in anderen Jahren nicht zur Verarbeitung kommen. Der Apfelsaft Jahrgang 2017 bekommt dadurch einen andere Geschmacksnote. Während unsere Kunden einen säurereichen Saft gewohnt sind, schmeckt dieser Jahrgang deutlich süßer. Damit unterscheidet sich der derzeitige Jahrgang bei unserem Apfelsaft (Ernte 2017) deutlich von anderen Jahrgängen, was man auch als Folge des Klimawandels deuten muss und die daraus resultierenden schlechten Erntemengen im vergangen Jahr.
Diese Abweichungen sind rein geschmacklicher Natur.
Selbstverständlich ist die Qualität und die Sorgfalt bei der Herstellung völlig unverändert. Beim traditionellen, handwerklichen Direktsaftverfahren stellen wir den Apfelsaft auf natürliche Weise her. Unser größtes Bemühen ist es den Geschmack der Früchte zu bewahren. Dies bedeutet aber auch, dass der Saft von Jahr zu Jahr Geschmacksabweichungen aufweist. Ähnlich wie ein Winzer auf seinen Wein, sind auch wir stolz darauf "Jahrgängsfruchtsäfte" anzubieten. Unser Apfelsaft ist ein handwerklich gekeltertes Naturprodukt und keine industrielle Massenware.
Wir hoffen, dass wir unseren Kunden vielleicht entstehende Fragen so ausreichend beantwortet haben. Wir freuen uns, wenn Sie uns auch weiterhin treu bleiben und schicken herzliche Frühlingsgrüße vom Galgenberg!

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