In der Region nur wenig bis kein Obst!

 Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: die diesjährige Apfelsaison gehört zu den schlechtesten der vergangenen Jahre. Der späte Wintereinbruch im April hat der Obstblüte schwer zu schaffen gemacht. Vermutlich auch deswegen weil es im März bereits sehr warm war und die Bäume so bereits in voller Blüte standen.„Wenn die Nächte klar sind und das Thermometer auf -4 bis -6 Grad fällt, dann schädigt der Frost die Obstblüte“, sagt Helmut Jäger, Präsident des Bayerischen Erwerbsobstbau-Verbandes e.V. Dies hat sowohl Apfel-, Birnen- als auch Kirschbäume betroffen.
Bei manchen Obstanbauern blieb die Ernte ganz aus. Daher endet die diesjährige Apfelsaison gegen Ende Oktober. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte unter "Apfelanlieferung" bei der jeweiligen Annahmestelle.

Rußlandkrise: Niedriger Apfelpreis sorgt für Frust bei Erzeugern

Rußlandkrise: Niedriger Apfelpreis sorgt für Frust bei Erzeugern - Privatkelterei Nagler bleibt standhaft,
denn wie jedes Jahr gilt: wir wollen Ihre Äpfel!

Wie jedes Jahr vor der Apfelsaison wurden auch dieses Jahr einige Prognosen zur Apfelernte abgegeben. Doch mit der diesjährigen Entwicklung konnte niemand rechnen. Rußland spricht  aufgrund seiner politischen Situation einen Importstopp für Äpfel aus Europa aus. Damit drängen Tonnen von Äpfeln zu Billigstpreisen auf den Markt. Gerade im Haupterzeugerland Europas, nämlich Polen, wird dieses Jahr zusätzlich eine Rekordernte erwartet, was den Erzeugerpreis weiter drückt. Die Folge: Die Preise für Mostobst sind auf nur noch 4 Euro pro 100 Kilogramm gesunken. Teilweise werden in Polen die Äpfel bereits verschenkt.

Wir von der Privatkelterei Nagler setzen aber nach wie vor auf unsere heimischen Apfelanlieferer. Es gehört zu unserer Philosophie, dass wir auch dieses Jahr unseren Obstbaumbesitzern für Ihre fleißige Arbeit unsere Wertschätzung entgegenbringen, daher zahlen wir wie immer einen fairen Preis. Natürlich besteht auch die Möglichkeit die Äpfel gegen ein Guthaben für Nagler Fruchtsäfte einzutauschen. Zusätzlich hoffen wir darauf, dass die Verbraucher jetzt verstärkt zu regionalen Produkten greifen und so dazu beitragen, unseren heimischen Apfelbaumbesitzer ein zufriedenes Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern.

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